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2018


In der fünften Präsentation unserer Reihe wird eine der äusserst raren und sehr selten ausgestellten Zeichnungen von Matthias Grünewald, die «Halbfigur einer klagenden Frau», um 1512/15 für nur drei Monate gezeigt. Grünewalds Zeichnungen gelten, genau wie seine weltberühmten Altartafeln, als Meisterwerke der Kunst ersten Ranges. Nur 29 Blätter weltweit haben sich erhalten. Das Blatt der Sammlung «Am Römerholz» diente dem Künstler als Entwurf für gleich zwei Figuren seines Hauptwerkes, dem «Isenheimer Altar». Sowohl Maria, wie auch Maria Magdalena der Kreuzigungstafel sind von dieser Zeichnung inspiriert.

Ausstellungsdauer: 30. November 2017 - 18. Februar 2018


Donnerstag, 4. Januar 12.30 – 13.00 Uhr
«Die Deutsche Schule im Römerholz – 'Christus als Schmerzensmann', um 1500 des Salzburger Meisters und der Typus der Engelspietà».
Mit Elisabeth Feiler-Sturm, Kunsthistorikerin

Donnerstag, 18. Januar 12.30 – 13.00 Uhr
«Die Deutsche Schule im Römerholz – Der Geist des Humanismus in Lucas Cranachs 'Ehediptychon des Dr. Johannes Cuspinian und der Anna Cuspinian-Putsch', 1502».
Mit Eveline Bernasconi, Kunsthistorikerin


Mittwoch, 10. Januar 18.30 – 19.15 Uhr
«Die Trauernde unter dem Kreuz – zur Tradition von Grünewalds wehklagenden Figuren und deren Fortwirken».
Sonderführung mit Dr. des. Kerstin Bitar, Kunsthistorikerin


Mittwoch, 24. Januar 18.30 – 19.15 Uhr
«Von der Zeichnung zum Altarbild – Grünewalds Entwurfspraxis».
Sonderführung mit Verena Schmid, Wissenschaftliche Assistentin der Sammlung



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http://www.bundesmuseen.ch/roemerholz/00439/01425/02255/index.html?lang=en