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Orchestrien

Orchestrien wurden vereinzelt bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts von Werkstätten für Flötenuhren und Orgeln entwickelt.
Cottage Orchestrion Style 2 der Firma Welte
Cottage Orchestrion Style 2 der Firma Welte

Von 1845 bis 1848 baute Michael Welte in Vörenbach ein Instrument für einen unbekannten Käufer in Odessa, das sämtliche Orchesterstimmen imitieren sollte und rund 1100 Pfeifen enthielt. Komplexe Musikstücke wurden dabei mit Hilfe von Stiftwalzen wiedergegeben. Es folgte Anerkennung bis in die höchsten Kreise der adeligen Gesellschaft. Orchestrien wurden in der Folge nicht nur für diverse Adelshäuser in Deutschland gefertigt sondern auch bis nach St. Petersburg und Moskau geliefert.

Welte-Cottage Detail der Abspielvorrichung
Welte-Cottage Detail der Abspielvorrichung

1883 liess Emil Welte in den USA die Steuerung der Orchestrien durch Papierstreifen - gelochte Musikrollen - patentieren und 1889/1890 dann das verfeinerte Verfahren mit Saug- und  Druckwind. Ab 1890 bis zur Zeit des Ersten Weltkriegs bot die Firma Welte eine beeindruckende Serie von Orchestrien an. Die kleineren Modelle nannten sich Cottage Orchestrien, wobei auch deren Höhe mit bis zu drei Metern recht imposant sein konnte; die grösseren Instrumente hiessen Concert Orchestrien.


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Eidgenössisches Departement des Innern EDI - Bundesamt für Kultur BAK
http://www.bundesmuseen.ch/musikautomaten/britannic_orgel/01067/01071/index.html?lang=de