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Geschichte der "Seewener Britannic-Orgel"

Spieltisch der Orgel
Spieltisch der Orgel

Da die Britannic 1916 im Ersten Weltkrieg gesunken war, konnte die Orgel nicht definitiv eingebaut werden. Um 1920 verkaufte die Firma Welte die entsprechende Orgel deshalb an Dr. August Nagel (1882-1943) und installierte sie in dessen Residenz in Stuttgart. Nagel besass seit 1908 eine äusserst erfolgreiche Kamera-Manufaktur und war ein grosser Musikliebhaber.
Nagel gab die Orgel 1935 an den Hersteller zurück, da er sein Haus verkaufte. Die Firma Welte fand jedoch erneut einen Abnehmer und verkaufte das Instrument im Jahre 1937 an Dr. Eugen Kersting (1888-1958), den Besitzer der Elektronikfirma Radium in Wipperfürth, der sie mit einigen Erweiterungen versehen in einem Versammlungssaal seiner Firma einbauen liess. Werner Bosch (1916-1992), ein deutscher Orgelbauer, wurde als junger Angestellter mit den Arbeiten an der Orgel betraut.

Britannic-Gehäuse
Britannic-Gehäuse

Bei der Seewener Britannic-Orgel handelt es sich um eine Variante des Grundmodells V-VI der Welte-Philharmonie-Orgel mit zweimanualigem Spieltisch und Pedal und mit einem Rollenmechanismus für automatisches Spiel. 
Die Orgel darf als Schwesterinstrument der ebenfalls sehr gut erhaltenen und restaurierten Welte-Philharmonie-Orgel des Salomon Centre von Tunbridge Wells in England bezeichnet werden. Auch in der Solomon-Orgel wurden Einstanzungen - „Salomoons" - gefunden. Die beiden Instrumente entstanden wohl gleichzeitig in den Jahren 1913/14.

Britannic-Orgel
Spieltisch der Orgel
Einsicht ins Innere der Orgel
Britannic-Orgel Orgelpfeifen
Britannic-Orgel Blasebälge
Britannic-Orgel Blasebälge<br />
Britannic Hinweis Nr. 1
Britannic-Hinweis Nr. 2
Britannic-Hinweis Nr. 3
Britanik-Hinweis Nr. 4
Ein weiterer Britannic-Hinweis


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Eidgenössisches Departement des Innern EDI - Bundesamt für Kultur BAK
http://www.bundesmuseen.ch/musikautomaten/britannic_orgel/00052/index.html?lang=de