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Allegorie und Schönheit


In diesem Saal, dessen breite Fensteröffnungen in der majestätischen Fassade nach Ligornetto, den Geburtsort von Vincenzo Vela, weisen, befinden sich Gipsmodelle einiger wichtiger Standbilder, die Frauenfiguren als allegorische Bedeutungsträgerinnen darstellen. Die meisten - wenn auch nicht alle diese Werke - waren für Grabmale bestimmt, wobei sich Vincenzo Vela auf eine jahrhundertealte Tradition beruft, die ihren Ausdruck sowohl in der Plastik als auch in der Malerei findet. Dennoch übernahm der Bildhauer diese Tradition nicht einfach, vielmehr gestaltete er sie mit den besonderen und unverwechselbaren Merkmalen seiner eigenen plastischen Sprache um. Auf diese Weise entstanden in vielen Fällen schmeichlerisch-malerische Effekte, insbesondere, was die Darstellung der Haartracht anbelangt. Der Bildhauer wahrte aber dennoch immer die formale Komponente, verbunden mit dem subtilen Ausdruck seiner Vorlieben und Ideale.


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Eidgenössisches Departement des Innern EDI - Bundesamt für Kultur BAK
http://www.bundesmuseen.ch/museo_vela/00285/00327/00336/index.html?lang=de