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Cahier N° 18

«Friedrich Dürrenmatt 1968. Studentenbewegung, Basler Theater, Prager Frühling»

Madeleine Betschart, Vorwort
Michael Fischer, „Friedrich Dürrenmatt – 1968“
Hans J. Ammann, „Skalpell mal Endlichkeit“ Notizen zur Entstehung von „Play Strindberg“
Peter André Bloch, „Dürrenmatts dramaturgisches Denken“
Hansjörg Schneider, „Dürrenmatts Zeit am Theater Basel“
Paul Ignaz Vogel, „Tauwetter“


Artikel-Nr.  
Preis (CHF) 16,00 
 


Dieses Cahier wird anlässlich der Ausstellung „Friedrich Dürrenmatt 1968. Studentenbewegung, Basler Theater, Prager Frühling",die vom 6. Mai bis zum 9. September 2018 im CDN stattfindet, herausgegeben.

Edition : Centre Dürrenmatt Neuchâtel (CDN).
Zweisprachige Ausgabe Deutsch/Französisch, 160 Seiten, 26 Abb., Grafik: onlab.ch, ISBN: 978-2-9701109-7-2

Autoren
Madeleine Betschart, Leiterin Centre Dürrenmatt Neuchâtel

Hans J. Ammann war von 1969 bis 1971 Regieassistent am Basler Theater und nahm in dieser Zeit an den Proben von Friedrich Dürrenmatts Inszenierung «Play Strindberg» teil.
Peter André Bloch ist Autor von «Friedrich Dürrenmatt - Visionen und Experimente», er hat Friedrich Dürrenmatt im Sommer 1968 als Assistent des Deutschen Seminars der Universität Basel kennengelernt.

Hansjörg Schneider war ab 1968 als Regieassistent am Basel Theater tätig und hat dabei im September 1968 an den Proben zu Friedrich Dürrenmatts Inszenierung von «König Johann» teilgenommen.

Paul Ignaz Vogel gründete 1963 die Monatszeitschrift «Neutralität» und erhielt u.a. von Friedrich Dürrenmatt den Grossen Literaturpreis des Kantons Bern.

Michael Fischer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im CDN und Kurator der Ausstellung.


Ausschnitte

„Es wurde eine Diskussion im grossen Hörsaal des Bernoullianums angekündigt. Thema war ‚Universität und Theater‘. Vom Theater sollten Düggelin und Dürrenmatt auf dem Podium sitzen. Ich war vor Ort, als Berichterstatter für die Basler National-Zeitung. Eine halbe Stunde vor Diskussionsbeginn war der Hörsaal gerammelt voll. Draussen warteten noch viele, die keinen Einlass fanden. Um dagegen zu protestieren, skandierten sie Dü-Dü-Dürrenmatt, Dü-Dü-Düggelin. Worauf Düggelin erklärte, es sei ungerecht, dass nicht alle Einlass fanden, und die Diskussion vertagte. Sie wurde nie nachgeholt."
Hansjörg Schneider: „Dürrenmatts Zeit am Theater Basel"

„Das folgende Festmahl im Du Théâtre (Treff der Aristokratie im Ancien Regime) für die in die Grande Société Geladenen und Ungeladenen entsprach Dürrenmatts Vision: Steife Damen mit Lacktäschchen, Herren in klassischen Festtagsanzügen, gestylte Krawattenträger, dazwischen Hippies und Rocker, die sich zu Sergius Golowin gesellt hatten. Dürrenmatt schaute glücklich auf die kunterbunte Hippie- und Rocker-Szene und meinte, er möge halt junge Leute sehr, die Trachten trügen."
Paul Ignaz Vogel: „Tauwetter"

„Vielen bleibt er in Erinnerung aufgrund seiner Rede Tschechoslowakei 1968, anlässlich der damaligen öffentlichen Veranstaltung der Basler Theater Schriftsteller und die Tschechoslowakei am 8. September, nach der Besetzung Prags durch die Truppen des Warschauer Pakts, mit Stellungnahmen von Peter Bichsel, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Gunter Grass, Kurt Marti und Heinrich Böll. Da sei für ihn - so Dürrenmatt - das Theater im eigentlichen Sinn zur ‘moralischen Anstalt' geworden. Allen sei es dabei um ‚das direkte Ansprechen eines Publikums gegangen, um die ernsthafte Darlegung unseres politischen Standpunktes gegenüber der Weltöffentlichkeit‘."
Peter André Bloch: „Dürrenmatts dramaturgisches Denken. Werkstattgespräche mit dem Schriftsteller und Maler"


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