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Gedenkanlass zum Prager Frühling mit Andrea Elscheková Matisová, Christine Egerszegi-Obrist, Andreas Gross, Jaroslav Havelka und Jean Ziegler (unter Vorbehalt)

Samstag, 8. September 2018 um 17 Uhr. Um 16 Uhr, Führung durch die Ausstellung. Eintritt frei.


2018 jährt sich zum fünfzigsten Mal der Prager Frühling. Zum Gedenken an das historische Ereignis, das auch für Friedrich Dürrenmatt von grosser Bedeutung war, findet im Centre Dürrenmatt Neuchâtel eine grosse Veranstaltung statt.

Am 5. Januar übernahm Alexander Dubček von Antonín Novotný die Führung der tschechoslowakischen Kommunistischen Partei und führte durch demokratische und liberale Reformen einen «Sozialismus mit menschlichen Antlitz» ein. Unter dem Begriff «Prager Frühling» sind diese Reformen in die Geschichte eingegangen. Als aber am 21. August desselben Jahres die Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei einmarschierten, erstarb die Hoffnung auf einen demokratischen Sozialismus.

Obwohl Friedrich Dürrenmatt darauf bestand, kein politischer Schriftsteller zu sein, nahm er in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre mit Reden, Essays und Artikeln Stellung zu politischen Themen und Ereignissen. So organisierte er am 8. September 1968 im Theater Basel eine Veranstaltung gegen die Niederschlagung des Prager Frühling. Die Suche nach einem «dritten Weg» zwischen Kapitalismus und Sozialismus war eine seiner zentralen politischen Forderungen. In seiner Rede am Basler Theater unterstrich Dürrenmatt denn auch, dass die Vergrösserung der Freiheit und Gerechtigkeit sowohl im Osten wie im Westen ein gemeinsames, dringendes menschliches Bedürfnis ist.


17 Uhr: „Salon Dürrenmatt – Dürrenmatt, der universelle Schweizer und der Prager Frühling“


Wie wurde der Prager Frühling in der Tschechoslowakei und in der Schweiz erlebt? Was sind die bedeutendsten Aspekte in Friedrich Dürrenmatts Rede, die er zu diesem Anlass im Theater Basel gehalten hat. Und: Was vermögen uns Dürrenmatts Argumente in der heutigen politischen Lage zu lehren? Das CDN lädt Sie ein zu einer Diskussion mit:

Andrea Elscheková Matisová, Botschafterin der Slowakischen Republik in der Schweiz

Herr Botschafter der Tschechischen Republik in der Schweiz

Christine Egerszegi-Obrist, Alt-Ständerätin, Präsidentin Memoriav

Andreas Gross, Alt-Nationalrat, Mitbegründer des Instituts für direkte Demokratie

Jaroslav Havelka, Präsident des Vereins Beseda Slovan in Genf und Vize-Präsident des Verbandes der Vereine der Tschechen und Slowaken in der Schweiz

Jean Ziegler, Soziologe, Mitglied des Beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrates (unter Vorbehalt)

Moderation: Madeleine Betschart, Leiterin CDN


15:45 Uhr: Führung durch die Ausstellungen

15:45-16:15 „Prager Frühling. Ausstellung mit historischen Dokumenten“. Mit Soňa Budayová, Botschaftsrätin

16:15-16:45 „Friedrich Dürrenmatt und 1968“. Mit Michael Fischer, CDN, Kurator

Veranstaltung auf Deutsch und auf Französisch
Klimatisierter Raum. Aperitif

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