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Salon Dürrenmatt „Dürrenmatt und 1968“

Samstag, 23. Juni 2018 um 17 Uhr. Um 16 Uhr, Führung durch die Ausstellung. Eintritt frei.


Graphisme : onlab

Mit :

Peter Rüedi, Biograf von Friedrich Dürrenmatt

Paul Ignaz Vogel, Herausgeber der Zeitschrift „Neutralität“

Moderation: Michael Fischer, Ausstellungskurator

In Zusammenarbeit mit dem Deutschclub Neuchâtel.

Um 16 Uhr, Führung durch die Ausstellung.

 


 

Zum 50. Jahrestag von «1968» zeigt das CDN in einer Sonderausstellung, wie sich der Schweizer Schriftsteller und Künstler Friedrich Dürrenmatt mit den gesellschaftlichen Veränderungen des Jahres 1968 auseinandergesetzt hat.

Das Jahr 1968 war ein historischer Wendepunkt des 20. Jahrhunderts. Mit kritischer Distanz, aber auch mit Sympathie beobachtete Dürrenmatt die turbulenten Ereignisse des Jahres 1968 und bewahrte dabei als politischer Querdenker seine geistige Unabhängigkeit.

Im Gespräch mit dem Dürrenmatt-Biografen Peter Rüedi und dem Journalisten und Zeitzeugen Paul Ignaz Vogel ergründen wir – 50 Jahre nach 1968 – in einem «Salon Dürrenmatt» die ungebrochene Aktualität von Dürrenmatts politischem Denken und kreativem Schaffen.

Wie hat Dürrenmatt die Studentenbewegung erlebt? Warum wurde er und viele andere Kultur-schaffende mitten im Kalten Krieg vom Schweizer Geheimdienst überwacht? Und warum wurde für ihn die Zeit am Basler Theater am Ende zu seiner «schlimmsten Erfahrung»?

Diese und ähnliche Fragen erörtern wir im Gespräch mit unseren beiden Gästen Peter Rüedi und Paul Ignaz Vogel, die beide Dürrenmatt um 1968 persönlich kennengelernt und als Zeitzeugen und Wegbegleiter über viele Jahre begleitet haben.

 

Biografien

Peter Rüedi, 1943 in Basel geboren, Germanist und Jour-nalist, schreibt über Literatur, Jazz und Wein und hat über 40 Jahre mit und über Dürrenmatt gearbeitet, der als Mitherausgeber beim Zürcher «Sonntags-Journal» sein erster Arbeitgeber war. Es folgten regelmässig aus-führliche Gespräche fürs Feuilleton der «Weltwoche». Als Chefdramaturg am Schauspielhaus Zürich war Peter Rüedi mitverantwortlich für die Uraufführung von Dür-renmatts letztem Stück Achterloo. 1998 gab er dessen Briefwechsel mit Max Frisch heraus. 2011 veröffentlichte er beim Diogenes Verlag die monumentale Biografie "Dürrenmatt oder Die Ahnung vom Ganzen".

Paul Ignaz Vogel, 1939 in Basel geboren, gründete 1963 die Schweizer Monatszeitschrift «Neutralität», die er bis 1974 herausgab. In dieser Zeit wurde er vom Schweizer Geheimdienst intensiv überwacht. In der Zeitschrift publizierten zahlreiche namhafte Schweizer Autoren. 1969 erhielt Dürrenmatt den Literaturpreis des Kantons Bern und reichte diesen u.a. an Paul Ignaz Vogel weiter. 1996 gründete er den sozialpolitischen Mediendienst "Hälfte/Moitié" und betreute ab 1998 in der Gewerkschaft «Druck und Papier» Erwerbslose und Ausgesteuerte. 2005 erschien sein autobiografischer Essay "Napf: eine Gratwanderung im Kalten Krieg".

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