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Ausstellungen 2006

HANNY  FRIES: Dürrenmatt im Schauspielhaus Zürich

Theaterzeichnungen 1954-1983

17.09-17.12.2006

Die neue Ausstellung des Centre Dürrenmatt Neuchâtel stellt die Theaterzeichnungen der Zürcher Malerin und Zeichnerin Hanny Fries ins Zentrum. Sie hat während mehr als dreissig Jahren die Inszenierungen und Proben von Friedrich Dürrenmatts Theaterstücken im Schauspielhaus Zürich verfolgt und mit ihrem Stift zeichnerisch festgehalten. Regelmässig wurden ihre Illustrationen in der Neuen Zürcher Zeitung, in der Tat, in der Welwoche und im Tages Anzeiger publiziert, um Rezensionen und Besprechungen der Aufführungen zu ergänzen. Die rund 120 ausgestellten Werke, welche den Fokus ausschliessslich auf Dürrenmatts Theaterarbeit legen, werden in Serien präsentiert, und reichen von den ersten Erfolgen, mit dem Besuch der alten Dame und den Physikern, über den Meteor und die Frist bis zu den letzten Stücken von Dürrermatt, dem Mitmacher und Achterloo. Auch Dürrenmatts Regiearbeiten sind in der Ausstellung ausführlich dokumentiert. 

Die Stärke der Zeichnungen von Hanny Fries liegt in der Vollendung der Geste, der Bewegung von zeitloser Resonanz, welche die Dramaturgie besser zu erfassen vermag als jede Fotografie - ein flüchtiger Moment, ein Augenblick geteilter Intimität. In den vorderen Reihen des Theaters, ihr Skizzenblock auf den Knien, sitzt Hanny Fries und beobachtet die Bühne. Ihr besonnenes Auge hält das Wesentliche fest. Mit sicherem und zügigem Strich sind Schauspieler, Kostüme und Bühnenbilder skizziert.

Das Centre Dürrenmatt Neuchâtel würdigt mit dieser Ausstellung einerseits eine Künstlerin, die in der französischen Schweiz noch wenig bekannt ist, andererseits aber auch den grossen Theatermann Friedrich Dürrenmatt, der die Ausstrahlung des Schauspielhaus Zürich Mitte des vergangenen Jahrhunderts wesentlich mitgeprägt hat.

Hanny Fries ist 1918 in Zürich geboren.
Ecole des Beaux-Arts in Genf (1938-1940). Lebt mit dem Schriftsteller Ludwig Hohl (1946-1947).
Um 1950 Begegnung mit dem künftigen Lebensgefährten Benno Blumenstein.
Kunstpreis der Stadt Zürich 1981.
Engagement in der GSAMBA und der Eidgenössischen Kunstkommission (1976-1988).
Retrospektive im Kunsthaus Zürich 1998.
Lebt und arbeitet in Zürich.

Ein zweisprachiges und sorgfältig gestaltetets Katalogheft begleitet die Ausstellung.

Die Ausstellung wird zudem vom 24. Januar bis 30. März 2007 im Stadthaus der Stadt Zürich zu sehen sein.


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